Wer in der Wüste aufgewachsen ist, kann nicht schwimmen

Es war eine schöne Woche in der Eifel, an der zum ersten mal Schülerinnen aller Bundesländer und Jugendclubs zusammen mit Flüchtlingskindern teilnahmen.

aus Deutschland
Opus Dei - Wer in der Wüste aufgewachsen ist, kann nicht schwimmen

Am Ende gab es einen tränenreichen Abschied, vor allem von einer Schülerin aus dem Irak, deren Familie - wie die von fünf anderen aus dem Iran und Irak - aufgrund ihres christlichen Glaubens fliehen mussten. Eine so schöne Woche in einer tollen Gemeinschaft habe sie lange nicht erlebt. Eine andere freute sich vor allem über die Beichtgelegenheit, die sie seit Jahren nicht hatte."Es war eine so schöne Woche!"

Der Austausch untereinander nahm viel Raum ein. Die deutschen Schülerinnen waren beeindruckt von den Fluchtgeschichten und dem, was die Flüchtlinge in jungen Jahren bereits durchmachen mussten. Die Gespräche gingen oft bis tief in die Nacht… Man lernte voneinander - die Flüchtlinge aus dem Irak unter anderem auch das Schwimmen…

Morgens gab es die Möglichkeit zum Besuch der Hl. Messe in der Dorfkirche, bevor dann die Workshops begannen. Der Pixar Film "Alles steht Kopf“ stand Pate für die Workshops: Freude, Kummer, Ekel, Wut, Angst wurden ebenso behandelt wie die „Inseln der Freundschaft, der Familie, der Hobbies und anderes, was man zusammen entdeckte.

Am Nachmittag gab es Action mit Geländespielen, Kajakfahren, Trampolin im See, Cluedo, Geocaching und vieles mehr.

Jede Gruppe hatte im Camp ihre Aufgabe: Küchendienst, Bäder putzen undsoweiter, wobei manch eine lernte, wie man abtrocknet oder spült.

Abends gab es am Lagerfeuer Zeit für Spiele, Singen und gemeinsame Abendrunden. Ein Camp, das es nächstes Jahr unbedingt wiedergeben wird … und auch, dass es zum ersten Mal ein All-in-One-Camp für alle Jugendclubs war.