Unsere liebe Frau vom Frieden: die Kirche der Prälatur Opus Dei in Rom

Unsere Liebe Frau vom Frieden: So lautet der Weihetitel der Kirche der Prälatur Opus Dei in Rom. Wir erzählen die Geschichte dieser Marienkirche, in der sich das Grab des heiligen Josefmaria befindet.

Kirche Unserer Lieben Frau vom Frieden

Neben dem Portal steht eine Marmorstatue, vor der Maria als „Mutter der schönen Liebe“ angerufen wird. Im Vorraum dahinter sehen wir das Taufbecken, in dem der heilige Josefmaria am 13. Januar 1902 getauft wurde. Es ist ein Geschenk des Bischofs und des Domkapitels von Barbastro in Nordspanien, seiner Geburtsstadt.

Nach der Tradition vieler römischer Kirchen erhebt sich ein Baldachin über dem Altar. Das Marienbild hat der Maler Manuel Caballero geschaffen. Unter dem Altar ruhen die sterblichen Überreste des heiligen Josefmaria.

Königin des Friedens: Bitte für uns!

Die erste Heilige Messe in dieser Kirche feierte der Heilige am 31. Dezember 1959. Patrozinium und Marienbild der Kirche verdanken sich seiner Marienverehrung. Mit der Errichtung des Opus Dei als Personalprälatur wurde „Unsere Liebe Frau vom Frieden“ zur Kirche der Prälatur erhoben.

In der Krypta finden wir die Sakramentskapelle und die Beichtstühle. Der heilige Josefmaria empfahl unermüdlich, die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie zu empfangen. Sie sind Geschenke Gottes an uns Menschen, seine Kinder, und eine unerschöpfliche Quelle des Friedens und der Freude.

So sagte der heilige Josefmaria: „Maria ist die Königin des Friedens – und so ruft sie die Kirche an. Wenn daher deine Seele aufbegehrt, wenn dein familiäres oder berufliches Umfeld oder das Zusammenleben der Gesellschaft oder der Völker bedroht ist, dann höre nicht auf, sie unter diesem Titel anzurufen: „Regina pacis, ora pro nobis!” – Königin des Friedens, bitte für uns! Hast du es schon einmal versucht? Wenigstens immer dann, wenn du den Frieden verlierst? ... – Du wirst dich wundern, wie schnell sie hilft.“

In der Krypta

Über eine Treppe rechts neben dem Altar gelangen wir in einen kleinen Raum direkt unter dem Altar der Kirche. Er birgt das Grab von Bischof Alvaro del Portillo. Der 2014 Seliggesprochene war der erste Nachfolger von Josemaría Escrivá an der Spitze des Opus Dei.

Im selben Grab war der Gründer am 27. Juni 1975 beigesetzt worden. Auf der Mamorplatte wurde die Inschrift „EL PADRE” (der Vater) unterhalb des Siegels des Opus Dei angebracht und befindet sich weiterhin dort.

Nach der Seligsprechung im Jahre 1992 wurde sein Leichnam unter den Altar der Kirche umgebettet, wo er bis heute liegt. An ihn wenden sich Menschen aus aller Welt. Auf die Fürsprache des heiligen Josefmaria bitten sie Gott unserem Herrn beharrlich um Gnaden aller Art oder danken für Gnadenerweise, die sie durch ihn erhalten haben.

In der Krypta wurden auch Carmen Escrivá, die Schwester des Gründers, sowie Dora del Hoyo beigesetzt, die erste Auxiliar-Numerarierin des Opus Dei.